Naturbaubetrieb – Arbeiten ohne Vorbehalte und Zeitdruck

Die Initiative beschäftigt in erster Linie Menschen, die lange Zeit auf der Straße gelebt haben. Innerhalb unseres Projektes werden sie allmählich, je nach persönlichen Voraussetzungen, direkt von der Straße in die Arbeitsprozesse integriert. Konkret heißt das, wohnungslose Menschen sind bei uns nicht nur Klienten, sondern sie werden in der Initiative sozialversicherungspflichtig eingestellt. Der vereinseigene Naturbaubetrieb bietet hierzu verschiedenen Möglichkeit mit zu arbeiten und sich unter Anleitung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu qualifizieren.

Subsistenzwirtschaft

Zum Naturbaubetrieb gehören mehrere Tochterbetriebe. Hier führen die Bewohner in Selbständigkeit Tätigkeiten aus, die in erster Linie dem Gemeinwohl zugute kommen (z.B. die Wäscherei, Kleiderkammer, Kantine etc.). Insbesondere der Gartenbereich arbeitet im Sinne einer Subsistenzwirtschaft. Das ist eine Wirtschaftsform, mit hauptsächlich für den eigenen Bedarf produziert wird (Selbstversorgung mit Gemüse, Eiern und Fleisch u.ä.), statt auf das erwirtschaften von Profiten abzuzielen. In geringem Maß werden Überschüsse verkauft wie z.B. Bioeier, um Einnahmen für notwendige Investitionen wie Werkzeuge, Saatgut o.ä. zu kaufen.

Arbeitsbereiche

  • Baubereich (Erstellen und Instandhalten der Gebäude)
  • Werkstätten (Holz- und Metallverarbeitung)
  • Recycling (Sammeln u. Verwerten anfallender Abfälle)
  • Gartenbetrieb (biologischer Gemüseanbau)
  • Kleintierhaltung (Hühner, Laufenten, Kaninchen u.ä.)
  • Vermarktung (eines Teils der produzierten Produkte wie z.B. Bioeier)
  • Gastronomie (Bewirtschaftung der betriebseigene Kantine)
  • Service (Hausmeister, Haushaltshilfe, Kinderpflege u.ä.)
  • Organisation (Büro für soziale Belange, Verwaltungsfragen u. Betriebsleitung)

 

Detaillierte Infos zu den Arbeitsbereichen,
als PDF Download (111 kb)

Ihre Beteiligung

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